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Am 10./11.3. war es mal wieder so weit und dank Kristin Radecks engagiertem Einsatz konnte wieder ein Seminar mit Ronnie Farrelly in der Lüneburger Heide stattfinden.

Ich war mächtig gespannt, wie das mit Katrine und mir laufen würde. Wir hatten quasi eine halbjährige Trainingspause bzw. als neuen Ansatz fast ausschließlich Dummyarbeit vom Pferd - quasi statt Rollstuhl, weil geländegängiger, aber auch lustiger - aus betrieben...

Ronnie300...oder dafür geübt, da ich momentan nicht wirklich gut zu Fuß bin. Insofern reichte mir erstmal nur ein halber Tag zum testen. "Dat Katrin'sche" sah das zwar ein bisschen anders (wie man oben sieht, fiel sie vor Begeisterung erstmal fast vorne über 😀 ), aber bei einem extrem geländeharten ED-Hund, der sich so rein gar nicht schonen mag, wohl kein ganz schlechter Nebeneffekt.

Jedenfalls waren wir eine richtig nette, bunt gemischte Gruppe aus je einem Golden, Flat, Chessies sowie einem schwarzen und einem hell- bzw. dunkelgelben Labi. Und da unser nächster Workingtest eh erst im Mai ansteht, konnte dieser Versuchsballon absolut entspannt steigen.

Unser unermüdlicher Trainer hat mal wieder so einiges zu sehen gekriegt... was das war, wissen diejenigen, die die ganze Zeit dabei waren, natürlich wesentlich besser als ausgerechnet ich. Aber dem Feedback zufolge muß es auch für sie ein schöner Tag gewesen sein.

Walkup900

Während wir dabei waren, wurden zunächst Marks und Blinds auf/über eine Lichtung im Kiefernwald gearbeitet. Dann folgte ein arbeiten aus der Line am Hang des Bestandes, wo es wieder um Marks und beschlossene sowie unbeschossene Blinds ging.


RonnieClaudia900

 BTW Ein Seminar zu geben ist echte Arbeit - sowohl für den Trainer als auch die Helfer, danke auch dafür!

Nach der Mittagspause nutzten wir das Gelände entlang eines Weges am Rande der Sandkuhle.

AndreaKatrin1Die Sache mit dem Stock, den ich erstmals beim "Querbeetlaufen" konsequent dabei hatte, hat sich bestens bewährt. Ich bin kein einziges Mal hingefallen und nur einmal gestolpert.

Trotzdem möchte ich in Zukunft auf ein geländegängiges Pony nicht verzichten, weil ich dann einfach wieder länger unterwegs sein kann. Das brauche nicht nur ich, sondern sicher auch die Hunde...😉
Katrine ganzOhrNormalerweise hat mein Katrinchen ja immer ein offenes Ohr für mich (s.Foto 😀), was sie aber an dem Tag nicht abhielt, einmal ganz gewaltig auf Durchzug zu stellen und partout meinen Stopp-Pfiff nicht annehmen zu wolen... erstmal. Als ich gerade durchstarten wollte, besann sie sich dann aber doch. Sie muss wohl gerochen haben, dass "die Luft brannte"...

Ich denke, dass dieser eindeutige Ungehorsam dadurch zustande kam, dass sie antizipierte wohin ich sie schicken wollte. Und tatsächlich hatte sie schon lange auf dem Schirm, wo das Blind lag und ich sie hinkriegen wollte. Trotzdem geht sowas natürlich gar nicht, wenn man irgendwann echte Blinds arbeiten will, wo der Hund null Plan hat, wo er hin soll.

Etwas anderes ist, dass man auf einem Workingtest natürlich besser überhaupt nicht pfeift, wenn der Hund schon auf dem richtigen Weg ist. Dann würde auch ich lieber einfach laufen lassen...

Die Aufgabe war übrigens erst ein Mark zu arbeiten, das rechterhand eines Weges lag und dann auf ein Blind zu schicken, das sich auf gleicher Höhe linkerhand befand.

An Hausaufgaben haben wir übrigens mitgenommen

  • weiteres Generalisieren des Stopp-Pfiffs
  • das Heelwork muß wieder exakter werden
    durch die Arbeit am Pferd hat das schon etwas gelitten 😐
  • präziseres planen und üben des Ablaufs des Handlings mit Stock
    (was ist jetzt anders als ohne, wie schicke ich dann auf ein Blind etc?)

Es gab aber auch richtig angenehme Überraschungen. In der Vergangenheit war Katrines Marking oft so schlecht, dass ich inzwischen allen Ernstes überlegte, ob mit ihnen Augen irgendwas nicht OK ist. Wir werden das im Rahmen eines allgemeinen Gesundheitschecks mal überprüfen. Letzten Sonntag hat Katrine aber die Marks so gearbeitet, dass ich nicht ernsthaft was zu meckern hatte. Unsere Markierspiele (ich verrate lieber nicht, was wir da so angestellt haben 😛 ) und Pause vom üblichen Training in der letzten Zeit scheinen also etwas gebracht zu haben. Da bin ich natürlich sehr erleichtert.

KatrinePortrait900

Insgesamt war meine Erfahrung mal wieder so, dass mein Katrinchen ein ziemlicher Verlaßhund ist und wir uns bei "Smuck un Plietsch" den Richtern getrost zumuten können. Auf jeden Fall möchten wir uns bei allen Beteiligten für einen gelungenen Tag bedanken.

Bedanken möchte ich mich auch bei Nina Baier und Sandra Martensen für die Fotos.